Aktuelles

Krisentelefon unserer Klinik in Zeiten von Corona

Ab Mittwoch, 1. April, bietet die Stadtklinik mit dem „Corona-Krisentelefon“ Bürgerinnen und Bürgern eine zentrale Anlaufstelle für Ängste und Sorgen. Professionelle Gesprächspartner – ein Team aus Psychologen, Sozialarbeitern, psychiatrischen Pflegekräften und Seelsorgern – stehen Hilfesuchenden am Telefon beratend zur Seite. Falls erforderlich, können sie auch ambulante oder teilstationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Therapiemaßnahmen einleiten.

Das Corona-Krisentelefon ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter 06233 3167 17 erreichbar.

Angebote in türkischer, polnischer, russischer, bulgarischer, rumänischer, italienischer, serbisch/kroatisch/bosnischer, portugiesischer, ungarischer Sprache sowie in Farsi können vermittelt werden.

Das Angebot ergänzt das bereits bestehende städteübergreifende Krisentelefon für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige, das montags bis freitags von 17 bis 23 Uhr und samstags, sonntags und an Feiertagen von 8 bis 23 Uhr unter 0800 220 330 0 erreichbar ist.

Weitere wichtige Rufnummern

Neben dem Krisentelefon gibt es weitere wichtige telefonische Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger. Zu Angelegenheiten der Verwaltung beraten Mitarbeiter des Bürgerservice unter 06233 89 666. Diese Nummer ist montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr besetzt.

Neuer Kaufmännischer Direktor und neuer Chefarzt Chirurgie

Zum 1. April treten an der Frankenthaler Stadtklinik ein neuer Kaufmännischer Direktor, Oliver Lehnert, und ein neuer Chefarzt für Chirurgie, Yann Asbeck, ihren Dienst an. „Ich freue mich mit Oliver Lehnert und Yann Asbeck zwei so erfahrene und qualifizierte Führungspersönlichkeiten für die Frankenthaler Stadtklinik gewonnen zu haben“, so Oberbürgermeister Martin Hebich: „Wir beginnen damit den so wichtigen Erneuerungsprozess für die Klinik. Ich bin sicher beide werden schon gleich einen wertvollen Beitrag - in dieser schwierigen Corona-Phase – für die Klinik leisten.“ (Quelle Stadt Frankenthal/Pfalz)

Stadtklinik Frankenthal richtet Fieberambulanz ein

Seit Mittwoch, 18. März, gibt es an der Stadtklinik Frankenthal eine Fieberambulanz für Patienten, die den Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus haben. Damit soll die zentrale Notaufnahme der Stadtklinik entlastet werden.

Bitte rufen Sie bei den u.g. typischen Symptomen zuerst die eigens dafür eingerichtete Hotline an: 0800 99 00 400

Behandelt werden Patienten nach vorheriger Rücksprache mit dem jeweiligen Hausarzt bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung (Nummer 116 117), wenn sie starke Infektsymptome aufweisen (hohes Fieber, trockener Husten, Halsschmerzen) oder nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts ein begründeter Verdacht vorliegt, zum Beispiel aufgrund eines Aufenthalts in einem Risikogebiet. Die Untersuchung erfolgt in separaten Räumen der Stadtklinik und ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 06233 771 3232.

Öffnungszeiten und Zuständigkeitsbereich

Die Fieberambulanz der Stadtklinik ist von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. In dieser Zeit ist sie telefonisch erreichbar unter 06233 771 3232 oder über die Zentrale der Stadtklinik unter 06233 771 1.

Neben Frankenthaler Bürgern werden in der Infektionsambulanz auch Einwohner von Bobenheim-Roxheim, Heßheim, Lambsheim, Beindersheim, Heuchelheim sowie Groß- und Kleinniedesheim behandelt.

Hier nochmals ein Link zu den wichtigsten Hygienetipps: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/

Medizinisches Personal zur Unterstützung gesucht

Zur Unterstützung in der Fieberambulanz sucht die Stadtklinik Freiwillige mit einem beruflichen medizinischen Hintergrund. Interessierte können sich an die Stadtklinik Frankenthal, Sekretariat des Ärztlichen Direktors, Tel. 06233 771 2180, matthias.muench@skh-ft.de wenden.

Aktueller Stand u. Links zum Corona Virus

Ab Montag, 16.03.2020, keine Besuchszeiten mehr (nur noch mit entsprechender Besucherberechtigung).

Aufgrund der sich weiter verschärfenden Situation hinsichtlich Sars-CoV-2 (Coronavirus) werden wir auf unbestimmte Zeit keine Besuche mehr in unserem Haus gestatten.  Herzlichen Dank für  Ihr Verständnis. Die Klinikleitung.

 

Ab dem 03.03.2020 wird seitens der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis eine eigene Hotline etabliert sein.

Diese ist erreichbar Mo- Do von 9-12h und 13-16h, freitags von 9-12h.

Die Tel. Nummer lautet: 0621/5909-5800.


https://www.rhein-pfalz-kreis.de/kv_rpk

https://msagd.rlp.de/de/unsere-themen/gesundheit-und-pflege/gesundheitliche-versorgung/oeffentlicher-gesundheitsdienst-hygiene-und-infektionsschutz/infektionsschutz/informationen-zum-coronavirus-sars-cov-2/

Aktueller Stand gemäß o.g. Quellen

Ausgehend von der Stadt WUHAN treten seit Dezember 2019 in CHINA akute Atemwegserkrankungen auf, die durch ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht werden. Seit Januar 2020 breitet sich die Erkrankung auch in anderen Ländern aus. Inzwischen gibt es auch in Europa und Deutschland bestätigte Erkrankungsfälle.

Die WHO deklarierte am 30.01.2020 eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite.

Coronaviren kommen beim Menschen und bei Wirbeltieren vor. Coronaviren, die in den vergangenen Jahren zu Epidemien beim Menschen geführt haben, sind das SARS-Coronavirus und MERS-Coronavirus.

Das neu diagnostizierte Coronavirus wird aufgrund seiner genetischen Verwandtschaft zum SARS-CoV seit dem 11.02.2020 SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus 2 ) genannt. Die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung wird gemäß WHO COVID-19 genannt.

Tagesaktuelle Fallzahlen finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts.

Krankheitsverlauf

Auf globaler Ebene handelt es sich um eine sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation. Für eine abschließende Beurteilung der Schwere der neuen Atemwegserkrankung liegen gegenwärtig nicht genügend Daten vor.

Coronaviren kommen weltweit vor und werden vor allem per Tröpfcheninfektion übertragen. Die Inkubationszeit (Zeit zwischen Infektion und Auftreten erster Symptome) liegt nach bisheriger Datenlage laut WHO in einem Bereich von 1 bis 12,5 Tagen, könnte ähnlich wie bei MERS-CoV und SARS-CoV jedoch auch bis zu 14 Tagen lang sein.

Erkrankte zeigen vorrangig Infekte der Atemwege. Typische Symptome der Erkrankung sind Fieber, Husten, Atemnot und ggf. eine Lungenentzündung mit beidseitigen Lungeninfiltraten. Laut WHO verläuft die Erkrankung überwiegend mild, 20% der Erkrankten scheinen einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Wenig bekannt ist über die Gruppe von Infizierten ohne oder nur mit milden Symptomen.

Soweit bisher bekannt entwickeln ältere Patienten mit Grunderkrankungen eher eine schwere Erkrankung. Zur Sterblichkeit liegen derzeit noch keine validen Informationen vor. Unter den Todesfällen waren bisher vor allem Menschen mit bereits bestehenden Grunderkrankungen.

Eine ursächliche medikamentöse Therapie gibt es nicht, es erfolgt eine symptomatische Behandlung. Ein Impfstoff steht nicht zur Verfügung. SARS-CoV-2 konnte jedoch in Australien und Italien bereits isoliert werden. Dies ist wichtig für die Entwicklung von zukünftigen Impfstoffen.

Die Gesundheitsbehörden in Deutschland haben infektionshygienische Maßnahmen ergriffen und beobachten die Situation genau, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu treffen.

Tagesaktuelle Fallzahlen und umfassende weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts.

Hygienetipps

Grundsätzlich tragen einfache Hygienemaßnahmen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen. Präventiv kommen eine Reihe von Hygienemaßnahmen wie Händehygiene, Nies- und Hustenetikette sowie Abstandhalten zu Erkrankten in Betracht.

Hygienetipps von infektionsschutz.de

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) finden Sie auf folgenden Seiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Europäisches Zentrum für Prävention und Kontrolle (ECDC), dem Robert Koch-Institut (RKI) und dem Bundesgesundheitsministerium:

Weltgesundheitsorganisation

Europäisches Zentrum für Prävention und Kontrolle

Robert Koch-Institut

Bundesgesundheitsministerium

Das Auswärtige Amt informiert Reisende auf ihrer Webseite.